Berichte

Südafrika 2011

 

18.11.11

Heute ist für uns der letzte Reisetag in Südafrika. Da der Wind zu stark war, haben wir uns entschieden zum Kap der guten Hoffnung zu reisen. Wir folgten der Seestrasse zum Kap. Da gab es viel zu sehen und zu fotografieren. Die Weite ist einfach eindrücklich! Eine sehr schöne Flugreise geht heute Abend zu Ende. Was jetzt folgt ist das Bearbeiten der vielen Fotos, damit dann einige in der Galerie aufgeschaltet werden können. Es waren wunderbare Flugtage zusammen mit Birdmen, Steff und den Flugkumpels. Wir konnten sehr viel fliegen und waren jeweils zur rechten Zeit am rechten Ort wo der Wind für uns stimmte.

17.11.11

So langsam geht die Südafrikareise zu Ende. Heute gab es noch einmal einen Flug vom oberen Startplatz in Porterville. Der Wind war aber deutlich stärker als in den Tagen zuvor. Dafür konnten wir uns im Flachlandfliegen üben. Draussen, also weg von der Kante hat es schön getragen. Nach dem alle von den verschieden Landeplätzen aufgepickt waren, begaben wir uns Richtung Cape Town. Langsam bereiten wir uns auf die morgige Heimreise vor. Schön und interessant war es. Fliegerisch, kulinarisch und landschaftlich.

16.11.11

Und wieder ein weiterer schöner Flugtag. Ziel war den Bumpi zu erreichen und auf ca. 1600 m aufzudrehen um dann auf die andere Seite zu queren. Candis hatte viel Arbeit zu leisten um alle an den verschiedenen Orten einzusammeln. Das Citrusvallie ist ein sehr fruchtbares und schönes Tal. Auf dem Heimweg stellte dann Berry fest, dass der Anhänger nicht mehr so schön in der Spur läuft. Bei einem „Boxenstop“ stellten wir dann fest, dass die Federführung gebrochen war. Markus machte diese mit einem Spannset provisorisch fest, damit wir in die nächste Werkstatt fahren konnten. Dort wurde das Teil dann fachmännisch geschweisst. Durch diesen Zwischenhalt wurde der Heimweg etwas länger als geplant. Wir sind aber alle zufrieden und glücklich dass wir nun zuhause sind und freuen uns auf das Nachtessen.

 

15.11.11

Ab nach Porterville! Das Wetter und die Flugprognosen verheissen gutes. Noch rasch das nötigste einkaufen und möglichst rasch hoch zum Startplatz. Der erste Eindruck scheint gut zu sein. Noch etwas warten und ein kurzes Briefing. So genug gewartet. Am Startplatz herrscht eine etwas angespannte Stimmung. Man kann es fast knistern hören. Denn jeder möchte doch an dieser super langen Kante möglichst weit fliegen und vielleicht seinen Rekord erfliegen. Markus zieht auf und geht raus. Nichts wie hinterher! Aber oho. Das geht noch nicht so flott wie gemeint. Also Geduld üben und kratzen. Markus kommt zu meinen Kratzpunkt. Mal ist er tiefer mal höher als ich. Und dann! Markus erwischt einen Hammerschlauch und ich saufe etwas daneben ab. Ein Funkspruch und ich werde abgeholt und wieder zum Startplatz hochgefahren. Da warten sie alle noch in Lauerstellung und kommentieren mein Absaufen. Nichts wie auslegen und nochmals raus. Jetzt geht es recht flott voran. Noch mal etwas kratzen und dann über die Kante. Barry und Steff folgen und überholen mich. Meine Devise nach dem ersten Absaufen lautet ur gemütlich jeden Schlauch bis zur Basis ausdrehen. Das macht mich zwar etwas langsamer aber gleichzeitig kann ich auch sehen wo die Zwei aufdrehen können. Und es geht stetig vorwärts von Gipfel zu Gipfel. Und jetzt kommt der Pass. Was macht dann Olivier da unten? Vorsicht ist angesagt. Er versucht es noch mal aber kommt nicht mehr hoch. Und ich erwische einen schönen, zwar etwas ruppigen Schlauch der mich schön hochbringt. Das ist wohl der Ersatz vom morgendlichen absaufen. Nach der Passquerung geht es dann aber sehr harzig und ich komme nicht mehr recht vorwärts. Jetzt kommt mir Markus entgegen. Also entschliesse ich mich umzukehren und ihm zu folgen. Au weia! Der Wind hat aber schon schön stark zugenommen. Reicht das um über den Pass zurückzufliegen. Leider nicht. Markus landet etwas unterhalb der Passstrasse. Ich darf mich mit einen wunderbaren Landeplatz in der Pampa begnügen. Was soll`s? Sauber gelandet machte ich mich auf einen einstündigen Fussmarsch bis zur Hauptstrasse wo ich dann aufgepickt und zum Landedrink gefahren wurde. Eine Herausforderung die doch morgen noch einmal bewältigt werden will.

 

14.11.11

Heute war um 6:00 Tagwache und um 7:00 Abfahrt nach Hermanus. Bei der Tankstelle zog es Beat die Karte am Geldautomaten ein. So konnten wir unsere Pause etwas verlängern bis die Bankomatenfirma eintraf und das Relikt zurückgeben konnte. In Hermanus war dann der Wind nicht gerade optimal so dass wir den Wahlfischen beim Springen zuschauen konnten. Das ist wirklich etwas ganz besonderes. Vor allem, wenn es wirklich sehr viele sind wie hier in der Hermanusbucht. Bald aber kam der Wind von der richtigen Richtung. Also ab auf den Berg und in die Luft. Zusammen mit Markus ereichten wir einen der grösseren Gipfel im Osten. Und zurück ging’s dann auch sehr flott. So ungefähr nach 11/4 Stunden hatte ich dann genug von der Aussicht und entschloss mich am Strand beim Hotel in der schönen Wiese zu landen. Danach gab’s einen Eiskaffee. Am späten Nachmittag fuhren wir nochmals hoch um einen gemütlichen Abendflug zu machen. Auch diesmal konnten wir bei der Hotelwiese landen. Morgen versuchen wir es noch einmal mit Porterville. Lassen wir uns doch überraschen was uns da für die  nächsten drei Tage in diesem schönen Fluggebiet mir der langen Ridges erwartet.

 

13.11.11

Heute war Reise- Tierparkbesuch- und Flugtag. Zeitig sind wir in Sedgefield losgefahren damit wir rechtzeitig im Tierpark Botlierskop ankamen um an der Safari im Park teilzunehmen. In Ruhe konnten wir die verschiedensten Wildtiere aus nächster Nähe betrachten. Nach rund drei Stunden Parkbesuch ging’s weiter Richtung Cape Town. Eigentlich hatten wir alle nicht mehr damit gerechnet, dass wir heute noch fliegen können. Aber auf dem Sir Lowrys Pass haben wir einen Zwischenstopp eingelegt und kurz gewartet bis der Wind etwas nachliess. Schirm auspacken und ab in die Luft. So gab es für alle noch einen sehr schönen Sonnenuntergangflug. Mit diesem Programm war der Weg von Sedgesfield nach Cape Town sehr kurzweilig und gemütlich.

12.11.11

Heute besuchten wir am morgen den Farmers Market und stärkten uns dort mit einem währschaften Frühstück. Danach ging's hoch zum Startplatz Sedgesview. Es konnte schön aufgedreht werden. Aber die Paradieseridges konnte auch noch nicht geknackt werden. Also vollgas zurück und toplanden. Nach einer längeren Pause und etwas Gruondhandling starteten wir einen erneuten Versuch. Bei den meisten war aber nur absaufen angesagt. Berry und Steff starteten etwas später und erwischten eine Super Blase mit guter Ausgangslage um die Schlüsselstelle zu knacken. Wir anderen fUhren dann halt mit dem Bus zum Startplatz von Majors Dad. Da starteten wir von einer speziellen Plattform. Fast alle konnten die Ridges abfliegen. Einige konnten den Weg gar zweimal abfliegen um dann gemeinsam beim Park ganz in der Nähe der Basis zu landen. Das war ein super Erlebnis. Da es morgen zu viel Wind haben soll werden wir zur Abwechslung einen Tierpark besuchen.

11.11.11

Hei, was für ein Datum. Ist mir gerade jetzt beim eintippen aufgefallen. Die Wäsche ist gemacht und die Flüge sind im Logbuch nachgetragen. Die Handwäsche ist nötig, weil wir Cap Town eigentlich nur für drei Tage verlassen wollten um in Porterville zu fliegen. Also haben wir dementsprechend wenig Kleider mitgenommen. Da es aber nicht flugbar und die Prognosen schlecht waren haben wir kurzentschlossen nach Segdefield gewechselt. Da fliegt es wirklich gut und die Gegend ist recht abwechslungsreich. Heute konnten wir von Segdeview starten und toplanden. Zusammen mit Markus versuchte ich die Paradiesridges zu erreichen. Das gelang aber nicht und so flog ich zum Startplatz zurück um top zu landen. Auch beim zweiten Versuch hat es nicht gereicht. Aber eine Toplandung war nochmals möglich.  Nach der Landung konnten wir zuschauen wie Berry und Steff sich hochschraubten. Wird es ihnen wohl gelingen die Paradiesridges zu erreichen? Gespannt schaute ich zu welche Linie die zwei wählten. Aber leider hatte es auch bei ihnen nicht gereicht.Nach einer kurzen Pause wechselten wir zum Startplatz beim HolydayInn. Einmal mehr war Stakwind starten angesagt. Berry hat mir gezeigt wie man mit angelegten Ohren starten kann. Das war eine ganz neue Erfahrung für mich. Und der Flug erst! Das war wirklich toll die Ridges abzufliegen. Nach einer schönen Stradlandung wurde ich dann von unserem Bus nahe der Hauptstrasse aufgeladen. Und so endet ein weiterer schöner Flugtag. Jetzt gehen wir dann gemeinsam Pizza und Passta essen.

 

10.11.11

Die Kante heisst Paradiesridges. Heute konnten wir sie abfliegen. Rauf und runter, hin und zurück. Es ist eine fantastische Gegegend. Als es dann nicht mehr getragen hatte, wechselten wir zum Startplatz beim HolidayInn. Das ist ein Startplatz zwischen zwei Hotels. Da passt es zum soaren. Aber nicht alle konnten wider toplanden. Ein Schirm wurde ins Meer getaucht, ein Flugkumpel fand eine Buschlandung sei doch eine Erfahrung wert und ein weiterer vergnügte sich mit einem langen Fußmarsch zurück. Es wurden also alle mit schönen Flügen und teils speziellen Landeplätze für die zwei fluglosen Tage entschädigt. Nach einem feinen Grillabend, bei Berry, freuen wir uns auf den morgigen Flugtag. Start wird um 08:00 sein.

 

09.11.11

Leider war Porterville gestern und heute nicht flugbar. Also haben wir uns entschlossen rund 500 km unter die Räder zu nehmen und nach Wildernes zu fahren. Hier gibt es verschiedene schöne Start- und Landeplätze mit bester Sicht auf das Meer. Berry hat hier eine sehr schöne und gut gelegene Basis die uns für die nächsten Tage als Ausgangslage dient. Für heute ist es aber auch hier nicht flugbar. Wir sind alle gespannt wie das Wetter morgen sein wird. Die Kannte am Meer sieht sehr vielversprechend aus und erlaubt schöne und lange Flüge.

 

07.11.11

Heute war Starkwindtechnik angesagt. In Frenchhoek starteten wir bei angenehmen Bedingungen. Zuerst etwas rechts und dann Höhe tanken. Mike hat dann schon bald auf die andere Seite gewechselt. Also nichts wie los der muss es ja wissen als erfahrener Südafrikaner. Und es ging dann wirklich schön hoch. Also jetzt reicht es doch um über den Pass zu kommen. Kurz darauf muss ich aber erkennen, dass der Wind schon kräftig zugenommen hat und Mike sich langsam nach vorne kämpft. Umdrehen und rausfliegen. Aber oho der Wind wurde immer stärker und jetzt waren alle Tricks notwendig um etwas Vorwärtsfahrt aufzunehmen. Vollgas, Bigears und Vollgas usw. Doch mit viel Geduld konnte ich dann den abgemachten Landeplatz an einer Strassengabelung erreichen. Zur Entspannung ging’s dann nochmals zum Lionshead. Auch da waren die Bedungen etwas stärker als gestern. Auslegen, einhängen und Markus hinterher. Und es ging super hoch. Zusammen kreisten wir einige Zeit um dann gemütlich am Strand zu landen. 

 

06.11.2011

Heute gab’s ein super Frühstück und danach ging’s los Richtung Signalhill. Ein Wunderbarer Startplatz mit super Aussicht. Im Hintergrund alles vorbereiten und dann ab zum Startplatz. Aufziehen und schon kann der Startplatz überhöht werden. Zusammen mit Markus und Stefan haben wir mehrere Anläufe Richtung Lionshead versucht. Leider vergeblich. Heute wollte das nicht gelingen. Nach gut 1 ½  Stunden landeten wir dann an der Beach. Den Lionshead wollten wir aber trotzdem noch knacken. Als nichts wie los und hochfahren. Der Startplatz ist recht eng, steil und mit vielen Büschen umrahmt. Wer den Üetliberg kennt kann sich den Startplatz ungefähr vorstellen. Zur Begrüssung konnten wir gerade noch mit ansehen wie ein Einheimischer an einem der Büsche hängen blieb. Nicht gerade motivierend. Markus startete dann raus und machte sofort Höhe. Persönlich hatte ich noch auf etwas mehr Aufwind gehofft  und darum noch etwas gewartet. Leider wurde es schwächer. Also alles geben und ab in die Luft. Viel Platz war da aber dann wirklich nicht zwischen den Büschen. Trotzdem ging’s noch ein wenig hoch und  danach konnte gemütlich zum Landeplatz gegleitet werden. Und wieder ist ein schöner Flugtag in diesem herrlichen Land vorüber.

05.11.2011

Nach einem langen Flug von Zürich nach Cape Town konnten wir heute die lange Sitzerei etwas weiterführen. Von der Basis bei Barry sind wir nach Porterville gefahren. Der Wind war dann doch etwas zu deftig. So mit 25 bis 35 km/h und kräftigen Böen dazwischen, also haben wir uns dann entschlossen rund 120 km gegen Westen an die Küste nach Langebaan zu fahren. Da gab’s dann soaren vom feinsten an der Saldanabay. Der Einstieg hat also so schön stimmigi angefangen. Und zum Schluss gab’s in Cape Town noch einen Sonnenuntergang bei Peter im Blue Hotel.


Sigma 8 Camp von Advance

Kari Eisenhut, Beni Kälin und Marcel Lamprecht haben das Sigma 8 Camp hervorragend geleitet. Bei doch schwierigen Wetterbedingungen konnte an 3 von 4 Tagen der Sigma 8 voll ausgetestet werden. Die vielen Inputs und kleinen Details können bei den Flügen sofort und gut angewendet werden. Chill Out schreibt das so:

Unter der Leitung von Chill Out Sigma 8 Hochalpin- Spezialist Beni Kälin, Advance Impress 3 Gurtzeug Designer Marcel Lamprecht und Advance Sigma 8 Testpilot Kari Eisenhut wurde im Chill Out Sigma 8 Know How Camp während vier Tagen die Vorteile des neuen Advance Freeride Gleitschirmes ausführlich theoretisch analysiert und praktisch angewendet. Zum Campabschluss wurde hoch über dem Brienzersee die Grenzen der Sigma 8 Extremflugmanöver erprobt. 

Campteilnehmer Dan Von Känel: "Für mich waren die Hintergrundinformationen des Zusammespiels mit dem neuen sitzbrettlosen Advance Impress 3 Gurtzeug mit der neuen Auftriebsverteilung des Sigma 8 interessant - jetzt habe ich eine Flugausrüstung von 15,5kg mit einer Gleitzahl 10 und das Wissen in Extremflugsituationen richtig zu reagieren!" 

 

Emberger Alm

Ausflug in ein für mich neues Fluggebiet

Berg im Drautal

Nach einer schönen Fahrt durch den Arlberg und über den Brenner wurde ich in Berg und Greifenburg herzlich begrüsst. Das scheint ja wirklich ein Flugeldorado zu sein. Die Emberger Alm sieht als Startplatz wirklich verlockend aus. Und Landeplätze, die gibt’s im ganzen Drautal.  Überall stehen gemähte Wiesen zum einlanden bereit. Der Campingplatz in Greifenburg ist voll und Ganz auf das Flugvolk eingestellt. Bin ja mal gespannt was aus der Flugwoche hier wird.

 

Erster kleiner Flug mit dem Sigma 8

Der erste Eindruck vom Sigma 8 ist sehr gut. Bei null Wind am Startplatz und immer noch lädiertem Knie, ist der Flügel nach einem kurzen Impuls sehr kontrolliert und schön ruhig gestiegen und gestartet. Nach einigen Schritten war ich bereits in der Luft. Die Geschwindigkeit und das Gleiten sind sehr überzeugend. Auch das Landen habe ich als sehr einfach empfunden. Es war ein erster kurzer Flug vom Startplatz Battagliahütte mit Flug zum Calanda und zurück zur Talstation der Bergbahn. Beim ersten Flug habe ich mich vor allem mit der Gleitleistung und dem Start- und Landeprozedere angefreundet.  Der erste Eindruck hat mir also sehr gefallen und ich habe mich sofort wohl gefühlt unter dem neuen Schirm.


Nepalreise 2010

Die Nepalreise vom November 2010 war für mich ein ganz besonderes Erlebnis. Mit Ewa Wisnierska, Thomas Lazel und einigen Flugkumpels aus Deutschland habe ich einmalige Eindrücke erleben dürfen.